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Lendenwirbelsäule

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Ihr Poser Markus



1 )Bandscheibendegeneration (Degeneratio disci intervertebralis)
2) Kissing spine -Syndrom
3) Bandscheibenvorfall (Bandschebenprolaps)
4) Spinalkanalverengung (Stenosis canalis spinalis)
5) Wirbelsäulendegeneration (Spondylarthritis; Spondylarthrosis; Spondylosis)
6) Spondylolisthesis
7) Überbeweglichkeit der Lendenwirbelsäule (Hypermobilitas lumbalis)
8) Morbus Bechterew
9) Rückenschmerzen (Dorsalgie)
10)Hexenschuß (Lumbago acuta)



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1) Bandscheibendegeneration
(Degeneratio disci intervertebralis)

DIAGNOSE
: Degeneratio disci intervertebralis
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE
: Bandscheibendegeneration


BILDBESCHREIBUNG
:
1. Abgeflachte Bandscheibe
2. Als Folge der Abflachung entstandenes reaktives Knochenwachstum
 
ENTSTEHUNGSMECHANISMUS
: Die zwischen den Wirbeln gelegenen Bandscheiben funktionieren als "Stoßdämpfer" und ermöglichen eine Bewegung der Wirbel gegeneinander. Eine Degeneration der Bandscheiben kann bis auf die zwei obersten Halswirbel in jeder Höhe der Wirbelsäule auftreten. Am häufigsten findet man sie jedoch in den untersten Bandscheiben der Lendenwirbelsäule. Die Bandscheiben bestehen aus zwei verschiedenen Arten von Knorpelgewebe: Der in der Mitte gelegene Knorpel ist sehr flüssigkeitshaltig und geleeartig und wird kreisförmig von einer kollagenfasrigen Außenschicht umgeben. Bei degenerativen Prozessen nimmt der Flüssigkeitsgehalt und die Elastizität des Knorpels ab. Als Folge davon nimmt auch die Belastbarkeit der Bandscheibe ab, und es können Risse innerhalb der Bandscheibe entstehen. Die Bandscheibendegeneration scheint eine normale Alterserscheinung zu sein, das Erkrankungsrisiko wird jedoch zusätzlich durch Rauchen und genetische Prädisposition erhöht. Bei Männern tritt die Erkrankung häufiger auf als bei Frauen. Weitere Risikofaktoren sind schwere körperliche Arbeit, Stösse und Traumata.

SYMPTOME DES PATIENTEN
: Die Bandscheibendegeneration tritt häufig ohne besondere Symptomatik auf. Beim MRT (Kernspintomographie) hat man bei 59% aller untersuchten beschwerdefreien Personen Anzeichen einer Bandscheibendegeneration gefunden. Die Symptomatik ist abhängig von der Lokalisation und vom Schweregrad der Degeneration. Meistens treten im betroffenen Bereich Schmerzen auf, die sich unter Belastung verschlimmern und die aus dem Rücken in die Extremitäten ausstrahlen können. Aus dem Nacken erfolgt eine Schmerzausstrahlung in den Bereich der Schulterblätter und in die obere Extremität, aus der Lendenwirbelsäule in die Gesäßregion und die untere Extremität. Morgens ist der Rücken oft schmerzhaft und steif. Während der Hypermobilitätsphase der Degeneration treten, z.B. durch Vorwärtseugen, oft plötzlich einsetzende Schmerzen auf. Diese "hexenschußartigen" Schmerzanfälle lassen in einigen Wochen nach, während dieser Zeit kann der Rücken jedoch sehr schmerzhaft sein. Die Degeneration geht sowohl mit Bewegungseinschränkungen als auch mit Hypermobilitäten einher. Mit weiterem Fortschreiten der Degeneration folgt die sog. Restabilisationsphase, während der die Beweglichkeit im betroffenen Gebiet erheblich eingeschränkt ist, die Schmerzen jedoch nachgelassen haben.

UNTERSUCHUNGEN
: Eine Bandscheibendegeneration kann man  nur mit Hilfe von Röntgenbildern, MRT (Kernspintomographie) oder Computertomographie sicher diagnostizieren. Im Röntgenbild sind die Bandscheiben zwar nicht sichtbar, die Degeneration ist jedoch als Abnahme des Wirbelabstandes erkennbar.

BEHANDLUNG
: Die ersten Therapiemaßnahmen sind hauptsächlich vorbeugend und dienen der Funktionserhaltung des Rückens und der Sicherung einer richtigen Ergonomie. Bewegungsübungen sollten sowohl muskelstärkend als auch muskeldehnend sein. Bei Auftreten der Symptome sollten diese mit einer entsprechenden schmerz- und entzündungshemmenden Medikation und mit Physiotherapie behandelt werden.Dadurch soll die Rückenfunktion normalisiert werden, weil sich die Symptome sowohl durch zu geringe als auch durch zu starke Belastung verschlimmern. Bei starken Schmerzen sollten schmerzhafte Bewegungen gemieden werden; absolute Bettruhe ist jedoch nur selten nötig.

EIGENE THERAPIE
: In der schmerzhaften Phase kann der Rücken entspannt werden, indem der Patient in Rückenlage die Beine anwinkelt (indem er z.B. auf dem Boden liegt und die Beine auf einem Sofa ablegt). Die Symptomatik kann auch durch entzündungshemmende Schmerzmittel und lokale Kühlung gelindert werden.

PROGNOSE
: Die Patienten werden, unabhängig von der verabreichten Therapie, im Laufe der Jahre beschwerdefrei. Akute Schmerzphasen bilden sich innerhalb einiger Wochen von allein wieder zurück, die Heilung kann jedoch zusätzlich durch eine Manipulations- oder Mobilisationstherapie positiv beeinflußt werden. In manchen Fällen entwickelt sich die Degeneration zu einem Bandscheibenprolaps oder zu chronischen Rückenschmerzen.

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2) Kissing spine -Syndrom

DIAGNOSE
: Kissing spine
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE
: Kissing spine -Syndrom


BILDBESCHREIBUNG
: Bei Rückwärtsneigung trifft der obere Dornfortsatz auf den unteren, wodurch Schmerzen entstehen.
 
ENTSTEHUNGSMECHANISMUS
: Das Kissing spine -Syndrom entsteht durch wiederholte Rückwärtsneigung im Rücken. Dadurch beschränkt sich die Wirbelbewegung auf die knöchernen Wirbelfortsätze, die mit der Zeit gereizt werden. Diese Art von Bewegung tritt gehäuft bei manchen Sportarten auf (z.B. Gymnastik). Ein Schaden entsteht, wenn so ein ruckartiger und starker Wirbelkontakt gehäuft auftritt. An der Oberfläche der Dornfortsätze entwickelt sich eine Periostitis also Knochenhautentzündung.

SYMPTOME DES PATIENTEN
: Am häufigsten treten lokale Schmerzen bei Rückwärtsneigung auf.
UNTERSUCHUNGEN: Bei der klinischen Untersuchung werden Druckschmerzen im Bereich der Dornfortsätze und ihrer Bänder festgestellt. Die strukturellen Veränderungen sind im Röntgenbild sichtbar.

BEHANDLUNG
: Das wichtigste bei der Therapie ist die Vermeidung von schmerzhaften Bewegungen. Die Schmerzen können mit einer lokalen Injektionstherapie gelindert werden. Um die Beweglichkeit, Muskelkraft und Haltung des Rückens überprüfen zu lassen, kann sich der Patient an einen Physiotherapeuten wenden.

EIGENE THERAPIE
: Eine starke Rückwärtsneigung sollte vermieden werden. Mit Schmerzmitteln kann die Reizung im Bereich der Wirbel behandelt werden.

PROGNOSE
: Wenn der Rücken entlastet wird und mögliche funktionelle Störungen im Rücken beseitigt werden, bilden sich die Symptome vollständig zurück.


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3) Bandscheibenvorfall (Bandschebenprolaps)

DIAGNOSE
: Radiculopathia lumbalis
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE
: Nervenwurzelreizung


BILDBESCHREIBUNG
:
1. Ein Bandscheibenprolaps, der die Nervenwurzel beschädigt hat und dadurch Schmerzen verursacht, die ins Bein ausstrahlen.
 
ENTSTEHUNGSMECHANISMUS
: Das Rückenmark setzt sich im unteren Rücken als Nervenbündel fort, welches die Becken- und Beinmuskulatur, die Haut in diesem Bereich und einen Teil der inneren Organe versorgt. Die Austrittsstellen der Nerven liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Bandscheiben. Die Nerven sind in ihrem Anfangsteil anders aufgebaut als der restliche Nerv. Der Anfangsteil wird auch als Nervenwurzel bezeichnet. Er ist besonders empfindlich und verursacht im Falle einer Reizung Symptome im Versorgungsgebiet des betroffenen Nerven. Der häufigste Grund für eine Reizung ist ein Bandscheibenvorfall, durch den der Nerv gegen den Wirbel gedrückt wird. Die Kompression kann auch durch eine Verengung der Nervenaustrittsstelle zustandekommen, die durch eine Wirbelüberbeweglichkeit oder Knochenverformung verursacht wird.

SYMPTOME DES PATIENTEN: Die Symptome liegen hauptsächlich im Innervationsgebiet des jeweiligen Nerven, also typischerweise in der unteren Extremität. Je stärker die Kompression ist, desto weiter unten und näher am Fuß findet man die Symptome. Typische Symptome sind ein Einschlafen und durch Husten oder Vorwärtsbeugen ausgelöste Rückenschmerzen, die ins Bein ausstrahlen können. Teilweise geht das Syndrom mit einer Zwangshaltung einher, bei der der Oberkörper entweder zur Seite der betroffenen Extremität oder zur Gegenseite gedreht ist. Falls die Kompression lange anhält, werden die vom betroffenen Nerven versorgten Muskeln schwächer, und es kann sogar zu einer bleibenden Muskelschwäche kommen.

DIAGNOSE
: Prolapsus disci
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE
: Bandscheibenprolaps


BILDBESCHREIBUNG
:
1. Lateraler Prolaps, die Beinsymptomatik bessert sich bei Seitwärtsneigung zur gesunden Seite
2. Lateraler Prolaps, die Beinsymptomatik verschlimmert sich bei Seitwärtsneigung zur betroffenen Seite. Zusätzlich treten     Rückenschmerzen auf.
3. Medialer Prolaps, die Beinsymptomatik verschlimmert sich bei Seitwärtsneigung zur gesunden Seite. Zusätzlich treten     Rückenschmerzen auf.
4. Medialer Prolaps, die Beinsymptomatik bessert sich bei Seitwärtsneigung zur betroffenen Seite.
 
ENTSTEHUNGSMECHANISMUS
: Der Bandscheibenvorfall ist die häufigste Ursache für die Entstehung einer akuten Ischiassymptomatik. Dabei wölbt sich die Bandscheibe vor und drückt auf die Nervenwurzel, wodurch die typischen Ischiasschmerzen entstehen. Bei 60% der Patienten beginnen die Symptome schleichend, bei 20% im Zusammenhang mit Heben oder ähnlichen Bewegungen, und bei 20% ohne eine äußere Ursache.

SYMPTOME DES PATIENTEN
: Die Symptomatik hängt davon ab, welches der fünf Bandscheiben der Lendenwirbelsäule betroffen ist und wie stark die Bandscheibe den Nerv komprimiert. Meistens hat der Patient Kreuzschmerzen, die oft in ein Bein ausstrahlen.
UNTERSUCHUNGEN
: Bei plötzlich einsetzenden  Rückenschmerzen wird die Therapieindikation aufgrund der klinischen Symptomatik gestellt. In manchen Fällen werden dazu mehrere aufeinander folgende Kontrollen benötigt, die wenige Tage, einige Wochen und zwei bis drei Monate nach Auftreten der ersten Symptome durchgeführt werden. Unmittelbare Untersuchungen (CT oder MRT) und ein chirurgisches Konsil sind bei Patienten indiziert, bei denen eine Teillähmung des Schließmuskels der Harnblase oder des Anus vorliegt, oder die sehr starke, in die untere Extremität ausstrahlende Schmerzen haben.
BEHANDLUNG
: Bei der Therapie sollte vor allem versucht werden, eine Chronifizierung der Beschwerden zu vermeiden. Die Behandlung hängt dabei von den Untersuchungsergebnissen ab. Meistens wird mit einer medikamentösen Therapie begonnen. Mit physiotherapeutischen Methoden kann die Nervenkompression aufgehoben werden, wodurch die Symptomatik gelindert wird.
EIGENE THERAPIE
: In der Anfangsphase entzündungshemmende Schmerzmittel. Körperhaltungen und Bewegungen, die den Prolaps verschlimmern (langes Sitzen, schnelle Bewegungen, Vorwärtsbeugen usw.), sollten vermieden werde. Bettruhe nur für 1-2 Tage. Meistens erfährt der Patient durch leichte Bewegung Erleichterung. Wenn die akuten Symptome abgeklungen sind, sollte die Rücken- und Bauchmuskulatur trainiert werden.
PROGNOSE
: Der größte Teil der Bandscheibenvorfälle heilt von allein aus. Dann lassen die Schmerzen innerhalb von einigen Tagen nach. In leichten Fällen hat sich die Manipulationstherapie als wirksam erwiesen. Wenn die Symptome sich verschlimmern und neurologische Veränderungen auftreten, kommt eine Operation in Frage. Die Prognose der Operation ist gut.


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4) Spinalkanalverengung
(Stenosis canalis spinalis)

DIAGNOSE
: Stenosis canalis spinalis
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE
: Verengung des Spinalkanals

BILDBESCHREIBUNG
:
1. Normaler Spinalkanal
2. Durch degenerative Prozesse verengter Spinalkanal

ENTSTEHUNGSMECHANISMUS
: Die Verengung des Spinalkanals kann viele verschiedene Ursachen haben. Eine vorläufige Verengung kann durch einen Bandscheibenprolaps entstehen. Längerfristige Beschwerden können z.B. durch Knochenwachstum im Bereich des Wirbelkörpers oder -bogens oder durch eine Verdickung der Bänder hervorgerufen werden. Seltener werden die Beschwerden durch einen Tumor verursacht. Als Folge der Verengung nimmt der Durchmesser des Spinalkanals ab, und das Rückenmark wird komprimiert. Dies beeinträchtigt die Durchblutung und den Stoffwechsel des Rückenmarks, wodurch bestimmte Symptome entstehen. Die Verengung entwickelt sich oft in höherem Alter und tritt nur selten bei Personen unter 60 Jahren auf.

SYMPTOME DES PATIENTEN:
Zu Anfang der Erkrankung treten meist Schmerzen auf, die in beide Beine ausstrahlen. Später sind  beim Gehen die Schmerzen in einem oder beiden Beinen so stark, daß das Weitergehen dadurch verhindert wird. Hinsetzen oder Vorwärtsbeugen hilft dann schnell. Ähnliche Symptome treten auch im Stehen auf, und vor allem beim Aufrichten können diffuse Schmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich auftreten. Die Schmerzen lassen nach, wenn der Patient sich vorbeugt oder im Liegen die Beine anwinkelt. Die Lendenregion fühlt sich bei Bewegungen steif an. 

UNTERSUCHUNGEN
: Röntgenuntersuchung; die Diagnose kann sowohl durch die Computertomographie als auch durch die Kernspintomographie gesichert werden.

BEHANDLUNG
: Bei starken Verengungen ist eine Operation indiziert. Ansonsten Überprüfung der Körperhaltung, also Ergonomie. Bei Bedarf erfolgt eine Korsettbehandlung.

EIGENE THERAPIE
: Es ist wichtig, für einen guten Allgemeinzustand zu sorgen und die Bauch-, Rücken- und Beinmuskulatur zu trainieren. Im Sitzen kann der Patient den Rücken krümmen, um Symptomen vorzubeugen. Eine zu starke Belastung des Rückens und Bewegungen mit Rückwärtsneigung sollten vermieden werden.

PROGNOSE
: Eine Entlastung des Rückens lindert die Symptomatik, dennoch kann die Erkrankung weiter fortschreiten, wenn weiterhin Knochenwachstum im Bereich der Wirbel auftritt. Die einzige wirksame Therapie ist dann ein operativer Eingriff. Bei der Operation werden knöcherne Strukturen, die das Rückenmark komprimieren, entfernt. Dadurch können die Kompressionssymptome gebessert oder ganz beseitigt werden.

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5) Wirbelsäulendegeneration
(Spondylarthritis; Spondylarthrosis; Spondylosis)

DIAGNOSE
: Spondylarthritis; Spondylarthrosis; Spondylosis
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE
: Gelenkschäden der Wirbelsäule, degenerative Veränderungen


BILDBESCHREIBUNG
:
1. Typische Veränderungen der Wirbelkörper bei einer Wirbelsäulendegeneration
2. Gelenkschaden der kleinen Wirbelsäulengelenke
 
ENTSTEHUNGSMECHANISMUS
: Mit dem Alter werden die Bandscheiben porös, flacher und weniger belastbar. An der Ober- und Unterkante der Wirbelkörper entstehen Randablagerungen also Osteophyten. In den kleinen Wirbelsäulengelenken kommt es zu degenerativen Veränderungen. Bei Männern entstehen diese Veränderungen im Alter von 40-50 und bei Frauen im Alter von 50-60 Jahren. Überlastung des Rückens, Traumata und bestimmte genetische Faktoren beeinflussen den Aufbau der Bandscheiben und somit auch deren Eigenschaften und Stabilität.

SYMPTOME DES PATIENTEN
: Die Veränderungen der Wirbel und Bandscheiben verursachen an für sich keine Symptome. Durch die Abnutzung der kleinen Gelenke entstehen typischerweise Rückenschmerzen und Steifheit, häufig kommen auch plötzliche "Hexenschüsse" vor. Die Bandscheibendegeneration führt zu einem Stabilitätsverlust der Bandscheiben. Dadurch kann es zu einem Bandscheibenvorfall kommen, der mit Schmerzen verbunden ist. Die Abflachung des Wirbelspaltes kann funktionelle Störungen des Rückens verursachen, die wiederum zu Instabilitäten und Überbeweglichkeiten führen. Als Folge davon findet man oft ein reaktives Knochenwachstum am Wirbelrand, das zu einer Verengung der Nervenaustrittsstelle und dadurch zu einer Nervenreizung führen kann. Typische Symptome sind dann ein Einschlafen der Beine und Rückenschmerzen,die durch Husten oder Vorwärtsbeugen ausgelöst werden und die in die untere Extremität ausstrahlen.

UNTERSUCHUNGEN
: Die Abflachung des Wirbelspaltes und die Osteophytenbildung sind im Röntgenbild sichtbar. Die Computertomographie und die Kernspintomographie geben nähere Auskunft über den Aufbau der Bandscheiben und darüber, ob Nerven eingeklemmt sind.

BEHANDLUNG
: Bei der Therapie beschränkt man sich auf eine Behandlung der Symptome. Es wird versucht, dem komprimierten Nerven mehr Platz zu schaffen und dadurch die Reizung zu verringern. Das Training der Bauch-, Rücken- und Beinmuskulatur ist ein wichtiger Teil der Therapie, weil dadurch eine bessere Körperhaltung erreicht wird.

EIGENE THERAPIE
: In der Phase der akuten Reizung entzündungshemmende Schmerzmittel, und lokal gegen die Schmerzen Kühlung oder warme Dusche/heißes Bad. Gut trainierte Muskeln können ebenfalls zu einer Symptomlinderung beitragen.

PROGNOSE
: Die Prognose ist gut, etwa im Alter von 55-60 Jahren lassen die Schmerzen aufgrund der Versteifung im Rücken nach.


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6) Spondylolisthesis

DIAGNOSE
: Spondylolisthesis
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE
: Wirbelgleiten; Verschiebung eines Wirbelkörpers.


BILDBESCHREIBUNG
:
1. Fraktur eines Wirbelbogens, wodurch sich der obere Wirbel im Verhältnis zum unteren nach vorne verschiebt und eine 2.Spondylolisthesis entsteht.

ENTSTEHUNGSMECHANISMUS
: Die Spondylolisthesis kann angeboren oder erworben sein. Die erworbene Form kann als Folge einer Degeneration, eines Traumas oder einer anderen Erkrankung entstehen. Das Ausmaß der Wirbelverschiebung wird meist in Millimeter angegeben und kann von wenigen mm bis zu mehreren cm betragen. Die erworbene Spondylolisthesis entsteht oft in der Wachstumsphase (7-20 Jahre) durch z.B. Gymnastik oder Hochsprung, d.h. bei Sportarten, bei denen der Rücken stark nach hinten gebeugt wird. Am häufigsten findet man die Spondylolisthesis im vierten und fünften Lendenwirbel. Bei Frauen kommt die Erkrankung häufiger vor als bei Männern. Eine Spondylolisthesis findet man bei etwa 5% der Erwachsenen, meistens handelt es sich dabei um einen Zufallsbefund, der keine Beschwerden verursacht.

SYMPTOME DES PATIENTEN
: Zu den häufigsten Symptomen zählen Rückenschmerzen, Schmerzen in den Beinen und eine Ermüdung des Rückens vor allem bei Belastung. Das Vorwärtsbeugen kann behindert sein, und der Patient versucht, diese Bewegung zu vermeiden.

UNTERSUCHUNGEN
: Röntgenuntersuchung.

BEHANDLUNG
: Behandlung von Muskelverspannungen (Hüftbeuger und Muskeln des hinteren Oberschenkels), Verbesserung der Beweglichkeit von Brust- und oberer Lendenwirbelsäule, Training der Bauch- und Rückenmuskulatur, Erlernung neuer Bewegungsmuster, Vermeidung belastender Hobbies, Überprüfung der Körper- und Arbeitshaltung, Abschätzung der Indikation einer Korsettbehandlung. Bei Kindern sind regelmäßige Nachuntersuchungen (2-3 mal jährlich) wichtig. Wenn die Rückenschmerzen mit diesen Maßnahmen nicht nachlassen, die Wirbelverschiebung über einen Drittel der Wirbelbreite beträgt oder wenn eine aufrechte Körperhaltung und das Gehen behindert sind, kommt eine Operation in Frage. Bei der Operation werden die betroffenen Wirbel zusammengefügt und somit versteift, wodurch es nicht mehr zu einer Verschiebung kommen kann.

EIGENE THERAPIE:
In der Schmerzphase Entspannung des Rückens (in Rückenlage auf dem Fußboden mit angewinkelten Beinen, die z.B. auf einem Sofa abgelegt werden). Die Schmerzen werden auch durch lokale Kühlung gelindert.

PROGNOSE
: Patienten mit einer Spondylolisthesis können in manchen Fällen ihr ganzes Leben lang beschwerdefrei bleiben. Leichte Symptome können mit aktivem Muskeltraining und mit einer Vermeidung von belastenden Faktoren unterdrückt werden. Eine Operation sollte vor dem 40. Lebensjahr durchgeführt werden, weil sich die Wirbelverschiebung danach meistens sowieso nicht mehr verschlimmert.


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7) Überbeweglichkeit der Lendenwirbelsäule
(Hypermobilitas lumbalis)

DIAGNOSE
: Hypermobilitas lumbalis
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE
: Überbeweglichkeit der Lendenwirbelsäule



BILDBESCHREIBUNG
:
1. Normale Wirbelgleitbewegung
2. Verstärkte Wirbelgleitbewegung
3. Normale Wirbeldrehbewegung
4. Verstärkte Wirbeldrehbewegung
 
ENTSTEHUNGSMECHANISMUS
: Die Überbeweglichkeit kann angeboren oder erworben sein. Die Wirbelsäule wird durch Traumata, Bandscheibendegenerationen, Arbeitsbelastung und bestimmte Hobbies belastet, wodurch stützende Strukturen (Bandscheiben, Bänder, Gelenkkapseln), gedehnt werden und die Beweglichkeit nicht mehr kontrollieren. Bei der Hypermobilität können sich die Wirbel somit zu stark gegeneinander bewegen. Dies kann in einem oder mehreren Wirbeln auftreten, meistens sind die untersten Lendenwirbel betroffen.

SYMPTOME DES PATIENTEN
: Zu den häufigsten Symptomen gehört rasche Ermüdung und geringe Belastbarkeit des Rückens bei längerem Stehen oder Sitzen, vor allem bei nach vorne gebeugtem Rücken. Die Schmerzen sind meistens im unteren Rücken, können jedoch auch in die Gesäßregion und Leiste ausstrahlen. Morgens ist der Rücken steif, und im Laufe des Tages verbessert sich die Beweglichkeit. Kontinuierliche leichte Bewegung beugt Schmerzen vor. Ein hypermobiler Wirbel kann einrasten und stechende Schmerzen im Bereich der Wirbelfortsätze verursachen.

UNTERSUCHUNGEN
: Röntgenuntersuchung, Kernspinbilder.

BEHANDLUNG
: Mit der Physiotherapie werden gute Ergebnisse erzielt. Die Therapie besteht dabei aus Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur, zur Haltungsverbesserung und Dehnung von verspannten Muskeln. In der akuten Phase ist eine Korsettbehandlung hilfreich. Eine Versteifungsoperation kommt in Frage, wenn alle anderen Therapiemaßnahmen sich als unwirksam erweisen.

EIGENE THERAPI
E: Es ist wichtig, die Bewegungsübungen regelmäßig durchzuführen und die Arbeitshaltung immer wieder zu überprüfen. In der akuten Phase hilft eine Korsettbehandlung, die jedoch nur von kurzer Dauer sein sollte. Wichtiger ist es, durch die Bewegungsübungen ein starkes "Muskelkorsett" aufzubauen.

PROGNOSE
: Mit regelmäßigem Training und einer Haltungskontrolle bleibt der Patient beschwerdefrei. Mit dem Alter wird die Wirbelsäule steifer, wodurch sich die Symptome bessern.


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8) Morbus Bechterew

DIAGNOSE
: Morbus Bechterew
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE
: Rheumatische Erkrankung der Wirbelsäule
 


ENTSTEHUNGSMECHANISMUS
: Das Wirbelsäulenrheuma (auch Spondylitis ankylosans genannt) ist eine entzündliche Allgemeinerkrankung, die fast ausschließlich Personen mit ganz bestimmten Eigenschaften (sog. HLA-B27 posit.) betrifft. Der genaue Verlauf der Erkrankung ist noch ungeklärt, und selbst von den HLA-B27- Positiven erkranken nur 10-20%. Der auslösende Faktor ist dabei oft eine andere Erkrankung. Beim Morbus Bechterew handelt es sich um eine erbliche Krankheit, die mit Entzündungen des unteren Rückens, der Gelenke und des Augenbereichs einhergeht. Früher hat man den M.Bechterew für eine Erkrankung junger Männer gehalten, sie kommt jedoch genauso häufig bei Frauen vor. In den Krankenhausakten sind dennoch 90% der Betroffenen Männer. Die Häufigkeit in der Gesamtbevölkerung liegt bei 1% also ähnlich dem Gelenksrheuma. In der finnischen Bevölkerung tritt die Erkrankung etwa doppelt so häufig auf wie in anderen europäischen Völkern.

SYMPTOME DES PATIENTEN
: Die Erkrankung beginnt meistens im Alter von etwa 20 Jahren, die Diagnose wird aber oft erst nach Jahren gesichert. Am häufigsten treten Schmerzen im unteren Rücken auf, die durch die Entzündung im Iliosakralgelenk entstehen. Auch in Ruhe kommt es zu Schmerzen, die in den Oberschenkel und bis in die Kniekehlen ausstrahlen. Mit der Zeit breiten sich die Symptome im ganzen Rücken aus, und als Folge der Vernarbung und Verkalkung der Gelenke und Bänder kommt es ohne eine entsprechende Therapie zu einer Versteifung des Rückens mit Ausbildung eines Rundrückens. Häufig treten Entzündungen in den Gelenken der unteren Extremität auf, eine Bindehautentzündung des Auges findet man bei 20% und eine Herzentzündung bei sogar 15% der Patienten. Der Verlauf der Erkrankung kann sehr stark variieren: Mehr als die Hälfte der Patienten zeigt nur wenig Symptome, und manche sind sogar ganz beschwerdefrei. Wie auch bei anderen rheumatischen Erkrankungen wechseln sich beim Morbus Bechterew bessere und schlechtere Phasen ab.

UNTERSUCHUNGEN
: Die klinische Untersuchung, bei der die typische gebückte Haltung und Steifigkeit der Wirbelsäule festgestellt werden kann, ist für die Diagnose schon ausschlaggebend. Es ist wichtig, die Beweglichkeit des Brustkorbes bei Einatmung zu untersuchen. Zur Diagnostik gehören außerdem Röntgenbilder von der Wirbelsäule und vom Iliosakralgelenk. Bei der Laboruntersuchung können die typischen Entzündungen festgestellt werden, wobei der Patient jedoch keine Rheumafaktoren im Blut hat. Bei unklaren Grenzfällen ist der Nachweis von HLA-B27 von Bedeutung.
Die Kriterien eines M.Bechterew sind:
1. Schmerzen und Steifheit im Rücken über mindestens drei Monate
2. Schmerzen und Steifheit im Bereich der Brustwirbelsäule.
3. Bewegungseinschränkung der Lendenwirbelsäule.
4. Abnahme der Beweglichkeit des Brustkorbes.
5. Bindehautentzündung oder abgelaufene Bindehautentzündung.
6. Beidseitige Entzündung des Iliosakralgelenks.
Für die Diagnosestellung muß das Kriterium der beidseitigen Iliosakralgelenksentzündung und ein weiteres Kriterium erfüllt sein, oder es müssen vier der anderen Symptome vorhanden sein.

BEHANDLUNG
: Bei der Behandlung gibt es zwei Ziele: die Linderung der Schmerzen und Entzündung und die Aufrechterhaltung der Beweglichkeit des Rückens. Die Medikation besteht aus antirheumatischen Schmerzmitteln und  entzündungshemmenden Medikamenten. Die Bewegungstherapie hat die Erhaltung der Beweglichkeit von Wirbelsäule und Brustkorb zum Ziel. Der Patient braucht ein tägliches Übungsprogramm, und die Beweglichkeit sollte regelmäßig überprüft werden. Die entzündeten Gelenke der Extremitäten benötigen eine eigene Therapie (Medikation, Kühlung usw.).

EIGENE THERAPIE
: Die wichtigste Maßnahme ist die regelmäßige Durchführung des Übungsprogramms. Entzündete Gelenke können mit Kühlpackungen behandelt werden.

PROGNOSE
: Eine heilende Therapie gibt es nicht. Die Erkrankung wird nur selten chronisch und bildet sich meist von selbst zurück. Sie kann jedoch aufgrund einer Infektion im Darmtrakt oder in den Geschlechtsorganen erneut auftreten. Die Erkennung eines Rezidivs ist wichtig, weil bleibende Schäden gerade in dieser Zeit entstehen. Ein lange anhaltender M.Bechterew führt zu einer Versteifung der Wirbelsäule, zu Gelenkschäden und zu einer Amyloidose. Patienten mit einer Wirbelsäulenversteifung können sich leicht Knochenbrüche zuziehen, und im Halsbereich kann eine für rheumatische Erkrankungen typische Hypermobilität auftreten. Eine leichte Ausprägung der Krankheit beeinträchtigt die Arbeitsfähigkeit nicht oder nur sehr gering. Jedoch kann das Ausüben körperlich anstrengender Tätigkeiten eingeschränkt sein.
 

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9) Rückenschmerzen (Dorsalgie)

DIAGNOSE
: Dorsalgie
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE
: Rückenschmerzen

BILDBESCHREIBUNG
: Typisches Symptomgebiet bei Dorsalgie

ENTSTEHUNGSMECHANISMUS
: Die Diagnose Dorsalgie umfaßt viele Arten von Rückenschmerzen und andere Erkrankungen, die Rückenschmerzen verursachen. Bei allen Formen sind die Schmerzen im Lendenbereich, es tritt jedoch keine Ischiassymptomatik auf. Die Schmerzen können jedoch in die Hüften, Oberschenkel und in die Gesäßregion ausstrahlen. Prädisponierende Faktoren sind ein hohes Alter, eine starke Belastung des Rückens, schlechte Körperhaltung, schwache Muskulatur und statische Muskelanspannung. Strukturelle Abweichungen des Rückens können ebenfalls zu Rückenschmerzen führen.

SYMPTOME DES PATIENTEN: Zu den häufigsten Symptomen zählen lokale Schmerzen im Lendenwirbelsäulen- und Kreuzbeinbereich, die in die Gesäßregion und Oberschenkel ausstrahlen können. Am stärksten sind die Schmerzen jedoch im Rücken. Der Rücken kann bewegungsschmerzhaft sein und sich aufgrund der starken Muskelanspannung steif anfühlen. Die Schmerzen werden durch Belastung und ruckartige Bewegungen im Rücken provoziert und durch Ruhe gelindert. In der Anfangsphase sind auch verschiedene Korsetts hilfreich. Manchmal bessern sich die Symptome durch leichte Bewegung und verschlechtern sich sogar durch Bettruhe.

UNTERSUCHUNGEN
: Für die Diagnosestellung der Dorsalgie ist die klinische Untersuchung meist ausreichend.

BEHANDLUNG
: In der Anfangsphase ist die Schmerztherapie sehr wichtig. In Frage kommen Schmerzmittel und physiotherapeutische Maßnahmen wie z.B. Manipulationstherapien, die gerade in der Anfangsphase sehr wirksam sind. Nach Abklingen der Symptome wird die Körperhaltung trainiert.

EIGENE THERAPIE
: In der Anfangsphase ist Ruhe und eine Schmerztherapie mit Schmerzmitteln und Kühlpackungen empfehlenswert. Die Bettruhe sollte jedoch nicht länger als zwei Tage dauern, und danach sollte die Rückenmuskulatur wieder vorsichtig aktiviert werden.

PROGNOSE
: Der größte Teil der Rückenschmerzen heilt von selbst wieder. Wenn die Symptome sich innerhalb von zwei Wochen nicht zurückbilden oder die Schmerzen so stark sind, dass sie die Arbeit behindern, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Mit konsequenter Durchführung des Übungsprogramms ist die Prognose sehr gut.
 

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 9) Hexenschuß (Lumbago acuta)

DIAGNOSE
: Lumbago acuta
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE:
Hexenschuß


BILDBESCHREIBUNG
: Körperbewegungen zur betroffenen Seite verursachen Kreuz- und Hüftschmerzen.

ENTSTEHUNGSMECHANISMUS: Es handelt sich um plötzliche auftretende Kreuzschmerzen, die in die Beckengegend und Hüfte ausstrahlen können. Der Rücken befindet sich oft in einer Zwangshaltung, bei der die Muskeln angespannt und schmerzhaft sind. Die Beschwerden treten oft im Zusammenhang mit schwerem Heben oder starker Körperdrehung auf, manchmal entstehen sie jedoch auch ohne klare Ursache. Die Beweglichkeit im Rücken ist wegen der Schmerzen und der Muskelanspannung eingeschränkt. Die Ursache für die Entstehung der Erkrankung kann entweder ein Bandscheibenvorfall oder eine eingerasteter Wirbel sein.
UNTERSUCHUNGEN
: Klinische Untersuchung durch den Arzt.

BEHANDLUNG
: Je nach Art der Beschwerden erfolgt einfache Entlastung des Rückens bis hin zu Bettruhe. Mit der Physiotherapie werden gute Ergebnisse erzielt, die Therapie besteht dann aus einer Bewegungs- und Zugtherapie der Wirbelsäule. Der Physiotherapeut kann auch Anweisungen für muskeldehnende und -stärkende Übungen geben.

EIGENE THERAPIE
: Der Patient kann versuchen, die Schmerzen mit heißen Bädern und entzündungshemmenden Schmerzmitteln zu lindern.

PROGNOSE
: Der Hexenschuß ist meistens gutartig, und die Beschwerden gehen innerhalb von 1-3 Wochen zurück. Nur selten verursacht ein Hexenschuß anhaltende Beschwerden.
 

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