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Ihr Poser Markus




1) Hüftgelenksarthrose ( Coxarthrosis, Arthrosis coxae )
2) Schleimbeutelentzündung der Hüfte   ( Bursitis trochanterica )
3) Oberschenkelhalsbruch  ( Fractura femoris colli )
4) Piriformissyndrom (Syndroma piriformis )
5) Knorpelschaden der Kniescheibenhinterfläche  ( Chondromalasia patellae )
6) Springerknie ( Jumpers Knee )
7) Kniegelenksarthrose ( Arthrosis genu )
8) Bänderriss des vorderen/hinteren Kreuzbandes ( Ruptura ACL/PCL )
9) Meniskusriss ( Ruptura menisci genu )
10 )Baker-Zyste (Cysta Baker )
11) Hallux valgus  ( Rotation des Großzehengrundgelenks )
12) Entzündung der Fußsohlensehne ( Fascitis plantaris )



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1) Hüftgelenksarthrose

 
DIAGNOSE: Arthrosis coxae, Coxarthrosis  
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Hüftgelenksarthrose

 
BILDBESCHREIBUNG: Schädigung der Gelenkflächen und Verschmälerung des Gelenkspaltes bei Arthrose

ENTSTEHUNGSMECHANISMUS
: Es handelt sich um um eine Abnutzung des Gelenkknorpels, bei der der Gelenkknorpel seine Belastbarkeit und Erholungsfähigkeit verliert. Aufgrund dieser Abnutzung wird der Knorpel schmaler und seine Oberfläche uneben. Dies führt zu einer Bewegungseinschränkung und zu Schmerzen im Gelenk. Eine Arthrose kann in eine primäre und eine sekundäre Form eingeteilt werden; eine genaue Einteilung ist jedoch schwierig. Die Ursachen der primären Hüftarthrose sind noch unklar, sie scheint in Zusammenhang mit physiologischem Altern, Belastung (schwere körperliche Arbeit) oder Stoffwechselstörungen des Gelenkknorpels zu stehen. Eine sekundäre Hüftarthrose kann durch ein Trauma (Fraktur, Luxation), eine angeborene Hüftfehlstellung oder eine andere bekannte Ursache entstehen. Die Hüftarthrose kommt am häufigsten bei älteren Personen vor. Bei Personen im mittleren Lebensalter tritt sie meist nur im Zusammenhang mit einem Trauma oder einer anderen Krankheit auf.

SYMPTOME DES PATIENTEN
: Die Erstsymptome bei einer Arthrose sind Schmerzen und Gelenksteifigkeit während oder nach Belastung. Die Schmerzen sind dabei in der Hüfte, Leiste und oft auch im Bereich des Kniegelenks lokalisiert. In der Anfangsphase lassen die Schmerzen in Ruhe nach. Mit Verschlimmerung der Erkrankung treten die Schmerzen auch in Ruhe auf, was den Schlaf stören kann. Die Erkrankung hat einen progressiven Verlauf, bis der Patient deutliche Bewegungseinschränkungen hat und wegen der Schmerzen hinkt.

UNTERSUCHUNG: Die Diagnose wird mit Hilfe der klinischen Untersuchung und Röntgenbildern gestellt. Die Abnutzung des Gelenkknorpels ist im Röntgenbild als Verschmälerung des Gelenkspaltes sichtbar. Zum späteren Zeitpunkt treten in der Umgebung des Gelenks knöcherne Ablagerungen auf. Zu Beginn der Erkrankung sind meist noch keine Veränderungen im Röntgenbild sichtbar. Auch die Laborwerte sind anfangs noch normal.

BEHANDLUNG: Mit Hilfe der Physiotherapie wird die Beweglichkeit im Gelenk und die Funktion der Muskulatur aufrechterhalten oder verbessert und die Schmerzen gelindert. In weit fortgeschrittenen Fällen, wenn alltägliche Aufgaben und das Arbeiten durch die Schmerzen und die Funktionseinschränkung im Gelenk verhindert werden, kommt eine Operation in Betracht, bei der die Gelenkstellung geändert oder ein künstliches Gelenk eingebaut wird. Der Operation sollte eine Rehabilitation folgen.

EIGENE THERAPIE: In der Anfangsphase sollte versucht werden, das Fortschreiten der Arthrose zu verlangsamen, indem das Gelenk möglichst wenig belastet wird (Behandlung von Übergewicht,  geeignete Hobbies, die Arbeit betreffende Veränderungen,  Benutzung von Hilfsmitteln). Außerdem ist eine ausreichende Schmerzmedikation wichtig. Von einer kompletten Ruhigstellung des Gelenks wird abgeraten, jedoch sollte das Gelenk auch nicht zu sehr belastet werden. Geeignete Sportarten sind Fahrradfahren, Skilanglauf und Schwimmen.

PROGNOSE: Abnutzungsveränderungen am Gelenkknorpel sind bleibend. Viele Patienten kommen jedoch, je nach Schweregrad der Veränderung, lange Zeit auch ohne Operation aus. Operationen mit Einbau von künstlichen Hüftgelenken sind meist sehr erfolgreich. Die Hüfte ist dann wieder funktionstüchtig und schmerzfrei.  


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2) Schleimbeutelentzündung der Hüfte
 
DIAGNOSE: Bursitis trochanterica  
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Schleimbeutelentzündung der Hüfte

ENTSTEHUNGSMECHANISMUS: Am oberen Ende des Oberschenkelknochens befindet sich ein Schleimbeutel. Hier kann durch eine Prellung oder durch Sturz auf die Hüfte eine Blutung entstehen. Eine kleine Blutung heilt von selbst wieder aus, bei größeren Blutungen kann es jedoch zu Verhärtungen oder Verwachsungen kommen, was zu einer Entzündung führt. Eine Entzündung kann auch durch Reibung oder Überbelastung des Schleimbeutels entstehen. Die Überbelastung kann auf eine verhärtete Muskelfaszie oder auf eine Beinfehlstellung zurückzuführen sein, die eine Innenrotation des Oberschenkelknochens nach sich zieht. Hiermit kann auch eine Schwäche der Gesäßmuskeln verbunden sein, was mit zur Abnutzung des Schleimbeutels beiträgt.

SYMPTOME DES PATIENTEN: Vor allem unter Belastung treten Schmerzen auf. Aufstehen, Stehen und Gehen ist schmerzhaft. Häufig strahlen die Schmerzen an der Außenkante des Oberschenkels bis ins Kniegelenk aus. Das Liegen auf der erkrankten Seite bereitet Probleme.

UNTERSUCHUNGEN: Zusätzlich zur klinischen Untersuchung kann eine Ultraschall- und Röntgenuntersuchung gemacht werden, die eine Kalkablagerung im Schleimbeutel nachweisen können.

BEHANDLUNG: Die Symptome können durch Ruhigstellung und Kühlung der erkrankten Extremität gelindert werden. Bei lange andauernder Symptomatik sollte ein Arzt aufgesucht werden, der entzündungshemmende Medikamente verschreiben und den Schleimbeutel punktieren kann, um die Flüssigkeit zu entfernen. Mit Hilfe der Physiotherapie können Schwellung und Schmerzen behandelt werden. Der Physiotherapeut kann zusätzlich mögliche Ungleichgewichte in der Muskulatur aufdecken und hilfreiche Übungen mit korrektem Bewegungsablauf zeigen.

EIGENE THERAPIE: Die Symptome lassen nach, wenn die betroffene Extremität über einige Tage ruhiggestellt und gekühlt wird. Belastung, die die Symptomatik verstärkt, sollte vermieden werden.

PROGNOSE: Die Erkrankung ist gutartig und heilt bei richtiger Therapie gut aus.


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3) Oberschenkelhalsbruch
 
DIAGNOSE: Fractura femoris colli
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Oberschenkelhalsbruch

ENTSTEHUNGSMECHANISMUS: Oberschenkelhalsbrüche treten typischerweise bei älteren Personen auf. Drei Viertel aller Patienten mit Oberschenkelhalsbrüchen sind über 70 Jahre alt, und der größte Teil davon ist Frauen (80%). Bei unter 50-jährigen entsteht ein Oberschenkelhalsbruch meistens durch einen Verkehrsunfall oder durch einen Sturz. Bei über 50-jährigen tritt die Verletzung durch Ausrutschen, Stolpern oder durch Fallen aus dem Bett auf. Eine Ursache kann auch ein weicher und poröser werdender Knochen sein, genauso wie das Auftreten von erhöhter Fallneigung aufgrund von Gleichgewichtsstörungen. An der Bruchstelle kann der Knochen entweder noch an der richtigen Stelle liegen oder die Knochenenden sind versetzt. Wenn der Knochen nicht verschoben ist, ist die Stelle nur etwas druckschmerzhaft, und der Patient kann das Bein sogar belasten. Wenn die Bruchstücke jedoch verschoben sind, ist die Beweglichkeit eingeschränkt und äußerst schmerzhaft.

UNTERSUCHUNGEN
: Röntgenuntersuchung.

BEHANDLUNG: Krankenhausaufenthalt. Operation. Die Art der Operation hängt von der Art des Knochenbruchs ab. In Frage kommen eine Reposition durch Nägel, eine Halbprothese und eine Vollprothese. Nach der Operation sollte die Bettruhe möglichst kurz sein. Während dieser Zeit erhält der Patient vom Pflegepersonal Anweisungen, wie er die Hüfte trainieren kann, damit die Nachteile der Bettruhe minimiert werden. Frühes Aufstehen und Gehübungen sind wichtig für die Heilung der Fraktur und Rehabilitation des Patienten. Schrittweise werden immer kleinere Hilfsmittel verwendet. Während der Rehabilitationszeit wird abgeschätzt, welche Hilfsmittel benötigt werden, ihre Anwendung wird gezeigt und trainiert. In Frage kommen erhöhte Sitze für Stühle und Toilette, eine Umstellung des Betts, Geländer und Stützen für das Badezimmer, Greifzangen und andere Hilfsmittel, die das Anziehen erleichtern, sowie möglicherweise Trainingsgeräte. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus werden die Übungen unter der Aufsicht eines Physiotherapeuten fortgesetzt. Der Physiotherapeut kann auch bei anderen im Alltag auftretenden Problemen behilflich sein.

EIGENE THERAPIE: Während der Rehabilitationszeit Aufrechterhaltung der Beweglichkeit im Kniegelenk und Stärkung der Oberschenkelmuskulatur. Später Optimierung der Hüftfunktion.

PROGNOSE: Die Prognose ist im Allgemeinen gut. Manchmal können vor allem bei älteren Patienten Probleme beim Anwachsen der Prothese auftreten. 

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4) Piriformissyndrom
 
DIAGNOSE: Syndroma piriformis  
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Piriformissyndrom


BILDBESCHREIBUNG:   1. Piriformis-Muskel
                                    2. Ischias-Nerv

ENTSTEHUNGSMECHANISMUS: Es handelt sich um eine lokale Kompression des Nerven und eine dadurch bedingte Funktionsstörung. Der Piriformis-Muskel ist ein starker Außenrotator der unteren Extremität. Er ist ein tiefer Gesäßmuskel, unter dem der Ischias-Nerv verläuft. Mögliche Ursachen einer Kompression sind ein starkes Wachstum des Piriformis - Muskels z.B. in Folge von Sport, ein durch einen Schlag bedingter Muskelkrampf oder ein ungewöhnlicher Verlauf des Ischias-Nerven durch den Muskel, wodurch der Nerv belastet wird.

SYMPTOME DES PATIENTEN: Zu den häufigsten Symptomen zählen Schmerzen, die in den Oberschenkel ausstrahlen, ein Einschlafen" des Beines und Schmerzen in der Gesäßregion. Die Schmerzen verschlimmern sich bei Beugung und Innenrotation der Hüfte.

UNTERSUCHUNGEN: Klinische Untersuchung durch den Arzt (Beugung und erschwerte Außenrotation verschlimmern die Symptomatik, Schmerzempfindlichkeit der Gesäßregion). Mit Hilfe von Computertomographie, Myelographie und ENMG (Messung der Nervenleitungsgeschwindigkeit) können von der Wirbelsäule ausgehende Symptome ausgeschlossen werden. Die Diagnose kann mit der Kernspintomographie und einem Ultraschall gesichert werden.

BEHANDLUNG: Dehnung und Entspannung der Muskulatur mit Hilfe von Physio-, Ultraschall- und Elektrotherapie, Ruhe, entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikation, in schweren Fällen operative Entlastung.

EIGENE THERAPIE: Leichte Dehnung der Gesäßmuskulatur und ruhiges Gehen, falls dadurch keine Schmerzen entstehen.

PROGNOSE: Die Symptome bessern sich meistens durch die oben genannte Behandlung.


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5) Knorpelschaden der Kniescheibenhinterfläche
 
DIAGNOSE: Chondromalasia patellae
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Knorpelschaden der Kniescheibenhinterfläche

BILDBESCHREIBUNG:   Links ein beginnender Knorpelschaden der Kniescheibenhinterfläche.
                                    Rechts ein weit fortgeschrittener Knorpelschaden der Kniescheibenhinterfläche.

ENTSTEHUNGSMECHANISMUS: Zunächst entstehen auf der Hinterfläche der Kniescheibe Bläschen, später kommt es zur Aufrauung, Faserung und Abnutzung der Knorpelfläche. Als Ursache gelten wiederholte Belastung durch Stöße auf die Patella. Die Belastung kann zum Beispiel durch zu starke und sich oft wiederholende Arbeit in Hockstellung oder durch Bergauf- und Bergabgehen bzw. -laufen entstehen. Eine zusätzliche Belastung stellen Verspannungen und Schwächen der Muskulatur der unteren Extremität, Formveränderungen der Patella, ein schwach ausgebildeter Stützapparat, Frakturen der Kniescheibe und Fehlstellungen des Fußgelenks dar. Diese Faktoren verursachen eine Druckerhöhung auf die Patellarückseite. Die Erkrankung tritt häufig bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf (vor allem bei 10-25 jährigen Mädchen). Bei Personen im mittleren Alter entstehen Knorpelabnutzungsveränderungen, bei jüngeren entstehen Bläschen und eine Knorpelreizung.

SYMPTOME DES PATIENTEN
: Typischerweise treten belastungsabhängig undefinierbare oder stechende Schmerzen tief hinter der Patella auf, zusätzlich kommt es zu Schmerzen und Steifigkeit beim Aufstehen oder Sitzen. Die Beschwerden nehmen in Hockstellung, beim Bergauf- und vor allem beim Bergablaufen zu. Es kommt zu einer Schwellung und Druckempfindlichkeit im Kniegelenk. In Bewegung ist oft ein Reiben zu hören.

UNTERSUCHUNGEN
: Röntgenbilder, Arthroskopie (Kniespiegelung).

BEHANDLUNG
: Das Wichtigste bei der Behandlung ist die Entlastung des Kniegelenks. Physiotherapie: Kühlung/Wärmebehandlung, Dehnung verspannter Muskeln, Stärkung schwacher Muskeln (meistens der inneren Oberschenkelmuskeln) und Verbesserung der Beweglichkeit der Kniescheibe. Eine Korrektur der Stellung der Fußspitze und die Stärkung der Fußmuskulatur haben sich auch als erfolgreich erwiesen. Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente lindern die Symptomatik und beschleunigen den Heilungsprozess. Operationen: Säuberung der Gelenkfläche der Patella, Verschiebung der Sehne des Oberschenkelmuskels, Ablösung der Sehne von der Außenkante, Formung des Gelenkkopfes.

EIGENE THERAPIE
: Die Schmerzen lassen nach, wenn das Bein gerade aufliegt und die Gelenkflächen nicht belastet werden. Kühlung ist bei gereizten Geweben ebenfalls hilfreich. Wenn die Beschwerden durch eine Überbeweglichkeit der Patella verursacht werden, helfen Verbände und Stützen, die die Patella stabilisieren. Es ist wichtig, die innere Oberschenkelmuskulatur zu stärken und die vordere und seitliche Oberschenkelmuskulatur zu dehnen.

PROGNOSE: Bei jungen Patienten bessert sich die Symptomatik, wenn das Knie entlastet wird und das Muskelgleichgewicht wiederhergestellt ist. Falls schon Abnutzungsveränderungen vorhanden sind, kann ein Fortschreiten der Erkrankung verhindert werden und die Symptome mit einer entsprechenden Therapie minimiert werden.

PROGNOSE: Bei jungen Patienten bilden sich die Symptome meist zurück, wenn die Überbelastung und das Muskelungleichgewicht korrigiert sind. Wenn es schon zu degenerativen Veränderungen gekommen ist, kann das Fortschreiten der Erkrankung gestoppt werden und die Symptome mit entsprechender Therapie möglichst gering gehalten werden.

 

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6) Springerknie
 
DIAGNOSE: Jumpers Knee  
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Springerknie, Verletzung der Kniegelenkssehne (Ligamentum patellae)



ENTSTEHUNGSMECHANISMUS: Die Sehne verläuft zwischen der Patella und dem Vorsprung des Unterschenkelknochens. Eine Verletzung der Sehne ist typisch für Sprung- und Wurfsportarten. Die häufigste Verletzung ist ein Riss an der Ansatzstelle der Sehne unterhalb der Patella.

SYMPTOME DES PATIENTEN: Zu den häufigsten Symptomen gehören Belastungsschmerzen, Ruheschmerzen, Steifigkeit im Bereich der Sehne meist unterhalb der Patella und Druckempfindlichkeit des unteren Patellaanteils.

UNTERSUCHUNGEN: Zur Sicherung der Diagnose erhebt der Arzt eine Anamnese und führt eine manuelle Untersuchung des Kniegelenks durch. Wenn Verdacht auf einen Riss vorliegt, kommt zusätzlich eine Ultraschalluntersuchung in Frage.

BEHANDLUNG: In der Anfangsphase ist die effektivste Therapie die Ruhigstellung und Schonung des betroffenen Beines. Falls die Symptome dadurch nicht gebessert werden können, kann eine physikalische Therapie, z.B. Ultraschall- und Elektrotherapie, Kühlung oder Massage im Bereich der Sehne hilfreich sein. Wenn die Symptome trotz der oben genannten Therapie weiterbestehen, kommen vom Arzt verschriebene entzündungshemmende Medikamente und möglicherweise Kortisonspritzen in Frage.

EIGENE THERAPIE
: Ruhe, Kühlpackungen und entzündungshemmende Schmerzmittel können in leichten Fällen hilfreich sein. Ansonsten siehe oben.

PROGNOSE: Die Schmerzen können zwischen einigen Tagen und einigen Wochen anhalten, je nach Schweregrad der Verletzung und Zeitpunkt des Therapiebeginns.

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7) Kniegelenksarthrose
                 
DIAGNOSE: Arthrosis genu
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Kniegelenksarthrose, Abnutzung des Kniegelenks, 

BILDBESCHREIBUNG:    1. Abnutzung der Gelenkfläche
                                     2. Verschmälerung des Gelenkspaltes

ENTSTEHUNGSMECHANISMUS: Die Arthrose ist eine Erkrankung, die langsam fortschreitend zur Zerstörung des Gelenks führt und dessen Ursache und Entstehungsmechanismus noch unbekannt sind. Möglicherweise liegt die Ursache in einer inneren, altersabhängigen Abnutzung der Knorpelsubstanz oder in einer zu starken mechanischen Beanspruchung des Gelenks. Bei der Arthrose wird die Knorpeloberfläche und mit der Zeit der gesamte Gelenkknorpel zerstört, sodass der darrunterliegende Knochen zum Vorschein kommt. Charakteristisch für eine Arthrose ist dabei eine Verdichtung der Knochensubstanz und eine Zystenbildung sowie die Entstehung von sogenannten Osteophyten, also Randablagerungen des Gelenks. Zusätzlich findet man oft eine Gelenkhautentzündung unterschiedlichen Grades. Die Erkrankung ist bei Frauen häufiger als bei Männern. Prinzipiell können alle den Gelenkknorpel schädigenden Prozesse zur Arthrose führen. Als prädisponierende Faktoren gelten unter anderem Missbildungen und Fehlstellungen des Gelenks, die angeboren oder erworben sein können. Erworben sind zum Beispiel Traumata, Knochenbrüche und Meniskusresektionen. Rezidivierende Gelenksentzündungen sind neben einer Überbelastung (manche Berufe, Übergewicht, überdehnte Gelenkbänder, Mikrotraumen) ein Risikofaktor für die Entstehung einer Arthrose. Auch einige Stoffwechselkrankheiten wie Gicht oder Akromegalie können prädisponierend wirken. Kniegelenksabnutzungen werden bei älteren Personen immer häufiger, bei Personen unter 40 Jahren ist die Arthrose selten.

SYMPTOME DES PATIENTEN: Das häufigste Symptom ist der Belastungsschmerz im Gelenk, später kommen auch Ruheschmerzen dazu. Die Beweglichkeit des Gelenks nimmt ab, es treten Schwellung, Morgensteifigkeit und Schmerzen bei Bewegungsbeginn auf. Im Verlauf der Erkrankung kann es zu einer deutlichen Fehlstellung des Gelenks kommen. Die Schmerzen treten anfangs bei längerem Sitzen, bei Kniebeugen und Treppensteigen auf. Mit Fortschreiten der Symptome können die Schmerzen den Nachtschlaf beeinträchtigen und Hinken verursachen.

UNTERSUCHUNGEN
: Die klinische Untersuchung des Patienten ist von großer Bedeutung. Eine Arthrose kann schon sehr früh mit Hilfe einer Arthroskopie (Kniespiegelung) festgestellt werden. Bei weiter fortschreitender Erkrankung sind die Veränderungen auch im Röntgenbild sichtbar. Auch die Kernspintomographie ist als bildgebendes Verfahren geeignet.

BEHANDLUNG
: Als Therapie soll versucht werden, die Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit im Gelenk sowie die Funktion der umgebenden Muskulatur zu verbessern. Das Training der Streckermuskeln ist von großer Bedeutung, starke Belastung sollte dabei jedoch vermieden werden. Mit dem Training sollte möglichst früh begonnen werden. Die Schmerzen können mit physikalischer Therapie, Gelenksstützen und einer Wärmebehandlung gelindert werden. Meistens werden zusätzlich schmerzbekämpfende und entzündungshemmende Medikamente benötigt, auch Injektionen direkt in das Kniegelenk, z.B. mit Hyaluronat, sind wirksam. In schweren Fällen ist ein chirurgischer Eingriff indiziert. Eine Operation ist notwendig, wenn mit der konservativen Therapie kein Erfolg erzielt werden konnte oder wenn die Beweglichkeit im Gelenk so schlecht ist, dass dadurch eine schwere Bewegungseinschränkung entsteht und der Patient starke Schmerzen nachts und während Belastung hat.

EIGENE THERAPIE
: Eine kurzfristige Erleichterung bringen Ruhe, kalte oder warme Umschläge, Stützverbände und Hilfsmittel, die die Bewegung erleichtern. Vermeidung harter Schuhe und Unterlagen. Schmerzmedikation.

PROGNOSE
: Im günstigsten Fall ist der Patient nach der Arthrosebehandlung beschwerdefrei. Die Veränderungen im Kniegelenk sind bleibend, jedoch kann in manchen Fällen ein Fortschreiten der Erkrankung verhindert werden. Bei der Operation wird ein künstliches Gelenk eingebaut, das Ergebnis ist meist so gut, daß das Kniegelenk dann wieder funktionstüchtig und beschwerdefrei ist. 

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8) Bänderriss des vorderen/hinteren Kreuzbandes


DIAGNOSE: Ruptura ACL/PCL
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Bänderriss des vorderen/hinteren Kreuzbandes
 
BILDBESCHREIBUNG: 1. Kreuzbandriss

ENTSTEHUNGSMECHANISMUS: Eine Verletzung der Kreuzbänder beruht meistens auf einer erheblichen äußeren Krafteinwirkung auf das Knie, einer Drehung oder einem Trauma. Die Richtung der Drehung oder des Schlages bestimmen, welche Strukturen verletzt werden. Das vordere Kreuzband ist häufiger betroffen als das hintere, weil das hintere Kreuzband etwa doppelt so kräftig ist wie das vordere. Bei Sportlern sind Ermüdung beim Training und Wettkämpfe wichtige Risikofaktoren, ebenso kann es beim Skifahren durch eine falsch eingestellte Bindung zu Kreuzbandrissen kommen. Eine zu lockere Kniegelenkskapsel ist auch ein Risikofaktor.

SYMPTOME DES PATIENTEN
: Am häufigsten werden starke Schmerzen im Bereich des Kniegelenks angegeben. Die Bewegung im Knie unmittelbar nach der Verletzung ist wegen der Schmerzen unmöglich, ebenso wie eine Gewichtsverlagerung auf das betroffene Bein. In Ruhe bessert sich die Schmerzsymptomatik. Als Folge der Verletzung tritt meist eine Schwellung auf, die auf einer Gelenkseinblutung beruhen kann. Der Patient sollte in jedem Falle einen Arzt aufsuchen.

UNTERSUCHUNGEN
: Vom Arzt durchgeführte klinische Untersuchung, die die Stabilität der Kreuzbänder testet, sowie eine Arthroskopie, also Kniespiegelung.

BEHANDLUNG
: Behandlung der akuten Verletzung: Kühlung, Beinhochlagerung und Druckverband am Knie. Damit wird eine Abschwellung und eine Besserung der Schmerzsymptomatik erreicht. Die nachfolgende Therapie hängt vom Schweregrad der Verletzung und den daraus folgenden Beschwerden ab. Bei einem vollständigen Riss eines Kreuzbandes, wenn das Knie instabil ist, kann das Kreuzband mit einer Sehnentransplantation rekonstruiert werden. Bei Teilrissen ist die Ruhigstellung in der akuten Schmerzphase ausreichend, danach erfolgt eine Stärkung der Oberschenkelmuskulatur. Bei Bedarf kann auch eine Kniestütze verwendet werden.

EIGENE THERAPIE: Inanspruchnahme einer Rehabilitation.

PROGNOSE: Bei Vorderkreuzbandrissen ist die Prognose gut. Die Verletzung beeinträchtigt das normale Leben nicht, Sport und andere Hobbies können jedoch eingeschränkt sein. Eine gute Kniestütze ermöglicht oftmals die Wiederausübung von physisch belastenden Sportarten. Die Prognose von Rissen der hinteren Kreuzbänder ist schlechter.

 

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9) Meniskusriss
 
DIAGNOSE: Ruptura menisci genu
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Meniskusriss

BILDBESCHREIBUNG:    1. Abriss des Innenmeniskus vom inneren Seitenband
                                     2. Querbruch des Außenmeniskus
                                     3. Längsbruch des Innenmeniskus
                                     4. Physiologischer Außenmeniskus

ENTSTEHUNGSMECHANISMUS: Meniskusverletzungen entstehen meistens durch eine starke Innen- oder Außenrotation des Unterschenkels des betroffenen Beines. Die Verletzung kann auch durch eine Überstreckung oder Beugung im Knie entstehen. Bei älteren Personen kann auch eine normale Bewegung im Knie einen Meniskusriss verursachen, weil die Belastbarkeit der Menisken mit dem Alter abnimmt. Bei einer Innenrotation des Unterschenkels ist meistens der Außenmeniskus betroffen, bei einer Außenrotation entsprechend der Innenmeniskus. Die Verletzung tritt häufig bei Sportarten mit Körperkontakt auf, z.B. Fußball, Eishockey und American Football.

SYMPTOME DES PATIENTEN
: Die häufigsten Symptome sind Schmerzen an der Außen- oder Innenseite des Kniegelenks, vor allem bei Belastung, sowie ein Einrasten des Gelenks, wodurch Strecken und Beugen im Kniegelenk sogar vollständig verhindert sein kann. In manchen Fällen tritt eine Schwellung im Bereich des Kniegelenks auf.

UNTERSUCHUNGEN: Die klinische Untersuchung durch den Arzt ist immer notwendig. Des weiteren wird eine Arthroskopie also Kniegelenksspiegelung durchgeführt. In seltenen Fällen wird eine Kernspintomographie oder eine Kontrastmitteluntersuchung des Knies als Untersuchungsmethode verwendet.

BEHANDLUNG: Falls das Kniegelenk einrastet, sollte die Notwendigkeit einer Operation sofort abgeschätzt werden. Die Operationen werden meistens durch endoskopisch durchgeführt. Die Patienten erholen sich sehr schnell von der Operation und benötigen meistens keine Krücken. Bei der Operation wird der abgerissene Teil entweder entfernt oder wieder an den Meniskus angenäht. Wenn der Meniskus sich komplett von der Gelenkkapsel gelöst hat, wird er wieder angenäht. Der Heilungsprozess dauert dann jedoch länger und es wird für mehrere Wochen ein Gips angelegt. In leichteren Fällen bedarf die Verletzung keiner besonderen Therapiemaßnahmen.

EIGENE THERAPIE: Unmittelbar nach der Verletzung wird das Knie gekühlt (mit Schnee, Eiswürfeln, Gelpackungen), hochgelagert und verbunden. Nach einer möglichen Operation wird immer ein Rehabilitationsprogramm benötigt, um die Funktion des Kniegelenks wieder herzustellen.

PROGNOSE: Etwa 4-8 Wochen nach der Operation sollte die Beweglichkeit und Kraft im Knie wieder normal sein. Ist dies der Fall und ist das Knie schmerzfrei, darf auch wieder Sport getrieben werden. Wenn der Meniskus vollständig entfernt wurde, kann es zu einer Abnutzung der Gelenkflächen des Kniegelenks kommen. 

 
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10) Baker-Zyste
 
DIAGNOSE: Cysta Baker
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Baker-Zyste, Aussackung der hinteren Kniegelenkkapsel

 
ENTSTEHUNGSMECHANISMUS: Die Baker-Zyste ist eine Synovialschwellung im Bereich der Kniekehle, die primär schon im jugendlichen Alter oder sekundär als Folge einer Knieverletzung, Erkrankung und Schwellung auftreten kann. Die Zyste steht meist in Verbindung zum Kniegelenk. Sie kann eine Drucksymptomatik und manchmal Schmerzen im Bereich der Kniekehle verursachen. In manchen Fällen platzt die Zyste, entleert sich zwischen die Wadenmuskulatur und zeigt dann die Symptomatik einer akuten Venenthrombose.

SYMPTOME DES PATIENTEN: Die Kniekehle und Wadenmuskeln sind verspannt. Eine vollständige Streckung im Kniegelenk ist schwierig, und bei Belastung des Kniegelenks treten Schmerzen auf. Der geschwollene Schleimbeutel ist gut tastbar und kann sogar die Größe eines Tennisballs annehmen.

UNTERSUCHUNGEN
: Bei der Kontrastmittel- und Ultraschalluntersuchung zeigt sich eine Füllung des Schleimbeutels. Eine Arthroskopie kann die Ursache der Flüssigkeitsbildung aufdecken.

BEHANDLUNG
: Falls die Zyste durch eine Kniegelenksarthrose oder einen Meniskusriss entstanden ist, wird zuerst die Primärerkrankung behandelt. Hierbei werden in manchen Fällen mit der Physiotherapie gute Ergebnisse erzielt. Eine operative Entfernung der Zyste ist notwendig, wenn sie Schmerzen verursacht und Nerven oder Blutgefäße der Kniekehle abklemmt. Manchmal ist die Zyste so groß, dass sie aus funktionellen oder kosmetischen Gründen entfernt werden muss.
EIGENE THERAPIE: Bei Schwellung und Schmerzen lokale Kühlung und Schmerzmedikation.
PROGNOSE: Meistens ist die Behandlung sehr erfolgreich.

 

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11) Hallux-valgus

 
DIAGNOSE: Hallux valgus
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Rotation des Großzehengrundgelenks

ENTSTEHUNGSMECHANISMUS: Es handelt sich um eine Fehlstellung des Großzehengrundgelenks. Es kommen insbesondere mechanische Ursachen als Folge in Betracht . Funktionelle Faktoren bei der Entstehung der Erkrankung sind die Abnahme der Fußwölbung, der Plattfuß sowie ein Ungleichgewicht der Großzehenmuskeln. Zu schmale und hohe Schuhe können die Ausbildung einer Fehlstellung beschleunigen und die Symptomatik verschlimmern. Der Knochen der betroffenen Großzehe ist von einem Schleimbeutel (Bursa) umgeben, der sich entzünden und sehr druckempfindlich werden kann. Die Beschwerden treten besonders häufig bei Frauen mittleren Alters auf.

SYMPTOME DES PATIENTEN: Schmerzen, Druckempfindlichkeit und Schwellung im Großzehengrundgelenk sowie daraus resultierende Probleme beim Tragen von Schuhen. An der Fußsohle findet sich oft eine Verhärtung oder Verdickung der Haut unterhalb eines anderen Mittelfußknochens. Die Fußinnenseite kann an der Stelle der stärksten Wölbung gerötet und druckempfindlich sein.

UNTERSUCHUNGEN: Klinische Untersuchung und Röntgenaufnahme.

BEHANDLUNG: Das Tragen von breiten und flachen Schuhen lindert die Symptome. Die Fußwölbung kann durch eine feste Einlage unterstützt werden, dadurch wird auch die Fehlstellung in der Großzehe korrigiert. Zusätzlich kann ein weiches Filzstück oder ein kleines Schaumstoffkissen zwischen dem ersten und zweiten Zeh hilfreich sein. Wenn die Fehlstellung sehr schwerwiegend ist und große Beschwerden verursacht, ist eine Operation nötig.

EIGENE THERAPIE: Schmerzen und Schwellung werden mit Kühlung und Schmerzmitteln behandelt.

PROGNOSE: Falls rechtzeitig mit der Therapie begonnen wird, kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt oder sogar ganz gestoppt werden. Spätestens mit einer Operation ist die Erkrankung heilbar.

 

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12) Entzündung der Fußsohlensehne
 
DIAGNOSE: Fascitis plantaris
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Entzündung der Fußsohlensehne


ENTSTEHUNGSMECHANISMUS: Beim Abheben der Fußsohle von der Unterlage, zum Beispiel beim Abspringen, wird die Fußsohlensehne angespannt. An ihrem Ansatz an der Ferse kann sich die Sehne entzünden und sogar reißen. Prädisponierend wirken Außenrotation des Fußgelenks, eine Abnahme der Fußwölbung und Schuhe, die die Fußsohle und Ferse nur unzureichend stützen.

SYMPTOME DES PATIENTEN: Am häufigsten geben die Patienten Schmerzen im Bereich der Ferse an. Hinken, Druckschmerzhaftigkeit der Ferse, Schmerzen beim Stehen auf den Zehenspitzen und beim Hackenlaufen sowie "Einschlafen" der Fußaußenseite sind ebenfalls typische Symptome. In manchen Fällen ist im Bereich der Symptomatik auf Röntgenbildern Knochenwachstum sichtbar. Die Symptomatik bessert sich durch abnehmende Belastung.

UNTERSUCHUNGEN: Meistens ist eine klinische Untersuchung ausreichend. Falls die Therapie nicht anschlägt, kann eine Röntgen- und/oder Ultraschalluntersuchung gemacht werden.

BEHANDLUNG: Die wichtigste Maßnahme ist die Verminderung der Belastung an der entsprechenden Stelle. Dafür werden Einlagen, Verbände und sogar Krücken verwendet. Der schmerzhafte Bereich wird bei Bedarf mit Kortikosteroidinjektionen, Ultraschall und Kühlung behandelt. Eine Überprüfung der Schuhe, stützende Einlagen und Übungen die die Stellung des Fußes korrigieren, verhindern ein erneutes Auftreten der Beschwerden.

EIGENE THERAPIE: Wie oben erwähnt, gehören zu den wichtigsten Maßnahmen des Patienten die Entlastung des Fußes, Kühlung und das Training der Fußmuskulatur.

PROGNOSE: Gut; mit entsprechender Therapie Rückbildung der Erkrankung.

 


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