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1) Morbus Scheuermann
2) Skoliose
3) Osteoporose
4) Rippen-
5) Brustwirbelfraktur
6) Sympatikus-
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1) Morbus Scheuermann
DIAGNOSE: Morbus Scheuermann
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Wachstumsstörung an der Wirbelkörper-
BILDBESCHREIBUNG
1. Typische Körperhaltung bei Morbus Scheuermann
2. Keilförmige Brustwirbel
ENTSTEHUNGSMECHANISMUS: Patienten mit einem Morbus Scheuermann leiden an einer Wachstumsstörung an der Wirbelkörper-
SYMPTOME DES PATIENTEN
UNTERSUCHUNGEN
BEHANDLUNG: Erste Maßnahme sollte eine Verbesserung der Körperhaltung sein, dafür sind Bewegungsübungen mit Rückwärtsneigung hilfreich. Das Bett sollte stabil sein, und der Patient bevorzugt auf dem Bauch schlafen. Bei jungen Patienten im Wachstumsschub kann sich die Kyphose noch verstärken, in diesem Fall kann die Behandlung mit einem Korsett hilfreich sein. Die Schmerzen können in der Physiotherapie mit Hilfe der sog. Zugtherapie gelindert werden.
EIGENE THERAPIE: Die physiktherapeutischen Übungen zur Erhaltung der Beweglichkeit und Stärkung der Rückenmuskulatur sind wichtig. Da die Belastbarkeit des Rückens vermindert ist, sollte Überlastung vermieden werden.
PROGNOSE: Die Erkrankung kann später zu Beschwerden des unteren Rückens führen.
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2) Skoliose
DIAGNOSE: Scoliosis idiopathica juvenelis
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Skoliose ( Seitliche Verkrümung der Wirbelsäule )
ENTSTEHUNGSMECHANISMUS: Eine normale Wirbelsäule ist von vorne/hinten gesehen annähernd gerade. Eine seitliche Krümmung, die mit einer Drehung der Wirbelsäule einhergeht, wird als Skoliose bezeichnet. Eine Skoliose kann idiopathisch sein oder sekundär durch andere Erkrankungen entstehen. Die Skoliose ist funktionell, wenn sie sich im Liegen oder beim nach vorne Beugen zurückbildet und strukturell, wenn sie zum Beispiel beim Vorwärtsbeugen bestehen bleibt. 85% aller Skoliosen sind idiopathisch. Die Ursachen für die Entstehung einer idiopathischen Skoliose sind nicht bekannt.
SYMPTOME DES PATIENTEN: Der Patient kann beschwerdefrei bleiben, durch die Fehlbelastung der Wirbelsäule und der Muskulatur können jedoch Rückenschmerzen entstehen. In höherem Alter kann die Fehlbelastung zu Abnutzung in den Hüftgelenken und Lendenwirbeln führen.
UNTERSUCHUNGEN: Es sollte immer eine sorgfältige Untersuchung durch einen Arzt erfolgen. Es werden Röntgenbilder vom Rücken gemacht, die Aufschluss über den Schweregrad der Skoliose geben können.
BEHANDLUNG: Ein durch die Skoliose entstandener Beinlängenunterschied wird mit Einlagen behandelt. Längenunterschiede sind jedoch recht häufig und müssen in leichten Fällen (unter 1.5 cm) nicht unbedingt korrigiert werden, bei Differenzen von mehr als 2 cm sollte möglichst früh eingegriffen werden. Eine im frühen Kindesalter festgestellte Skoliose kann evtl. mit einem Korsett behandelt werden. Eine Operation ist indiziert, wenn die Skoliose sich auch nach der Korsettbehandlung noch verstärkt. Die Therapie einer leichten Skoliose besteht aus Übungen zur Muskelstärkung und aus Entlastung des Rückens.
EIGENE THERAPIE: Aufrechterhaltung von guter Kondition und Muskelkraft.
PROGNOSE: Die Prognose variiert je nach Art und Schweregrad der Skoliose.
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3) Osteoporose
DIAGNOSE: Senile osteoporosis
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Altersbedingter Knochenschwund
BILDBESCHREIBUNG: Typischerweise betroffene Knochenschwundgebiete
ENTSTEHUNGSMECHANISMUS: Die geringe Knochenmasse im Alter beruht auf zwei Faktoren. Erstens wird sie durch die maximale Knochenmasse in der Wachstumszeit und im frühen Erwachsenenalter bestimmt. Zweitens spielt die Geschwindigkeit und Dauer des Knochenschwunds im höheren Alter eine Rolle. Die maximale Knochenmasse wird in den ersten dreißig Lebensjahren erreicht. In der Kindheit nimmt der Mineraliengehalt des Knochens relativ konstant und während der Pubertät rasch zu. Nach Erreichen des 15.Lebensjahres beträgt die Zunahme des Knochen-
SYMPTOME DES PATIENTEN
UNTERSUCHUNGEN: Dichtemessung des Knochens. Eine Osteoporose kann manchmal auch aus Negativröntgenbildern, Kernspin-
BEHANDLUNG
EIGENE THERAPIE: Ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung.
PROGNOSE: Knochenbrüchen kann durch entsprechende Organisation im Haushalt (Überprüfung von Teppichen und Fußleisten, Verbesserung der Beleuchtung etc.) sowie durch regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung vorgebeugt werden. Treten Knochenbrüche dennoch auf, heilen sie trotz Osteoporose aus. Die Dauer des Heilungsprozesses ist dabei jedoch meist verlängert.
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4) Rippen-
DIAGNOSE: Costovertebra/transversus Schmerzsyndrom
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Probleme im Bereich der Rippen-
ENTSTEHUNGSMECHANISMUS
SYMPTOME DES PATIENTEN
UNTERSUCHUNGEN
BEHANDLUNG: Wenn die Situation akut ist und es sich um eine Gelenkblockade handelt, werden mit der Physiotherapie gute Ergebnisse erzielt. Diese besteht dann aus einer Normalisierung der Beweglichkeit der Rippe. Schmerzmittel sind meistens hilfreich, wenn die Symptome jedoch anhalten, sollte man versuchen, diese mit einer Injektionstherapie zu lindern.
EIGENE THERAPIE: Man kann versuchen, die Blockade mit Dehnungsübungen zu lösen. Wenn die Schmerzen nicht nachlassen, können die Symptome oft mit Kühlung und Schmerzmedikation gelindert werden.
PROGNOSE: Unter entsprechender Therapie ist die Prognose meistens gut. Längeres Fortbestehen der Symptome erfordert aktive Mitarbeit des Patienten, damit die Symptome nicht wieder auftreten.
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5) Brustwirbelfraktur
DIAGNOSE: Fractura columnae vertebralis thoracalis
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Fraktur eines Brustwirbels
ENTSTEHUNGSMECHANISMUS: Ein kräftiger Stoß von unten, vor allem im Sitzen, kann eine Kompressionsfraktur eines unteren Brustwirbels verursachen. Typische Ursachen sind auch Unfälle sowie Fallen aus großer Höhe. Als Folge kann der Wirbelkörper keilförmig gestaucht werden, ohne dass zwangsläufig ein Knochenbruch vorliegt. Die Osteoporose ist ein prädisponierender Faktor für das Auftreten der Erkrankung.
SYMPTOME DES PATIENTEN: Die Symptome bei einer Fraktur sind: Schmerzen im Rücken, die aus der Brustwirbelsäule in den Bereich der Lendenwirbelsäule und in den Bauch ausstrahlen. Die Wirbelkompression verursacht oft eine Überlastung der Gelenkbänder, eine Ermüdung der zugehörigen Muskeln und dadurch anhaltende Rückenschmerzen.
UNTERSUCHUNGEN: Klinische Untersuchung durch den Arzt. Röntgenuntersuchung.
BEHANDLUNG: In der Anfangsphase Ruhigstellung. Die Therapie richtet sich nach den Anweisungen des Arztes. Die Physiotherapie, die nach der akuten Phase beginnt, beinhaltet eine schmerzlindernde physikalische Therapie und eine Weichteilbehandlung. Zudem ist es wichtig, geeignete Bewegungsformen zu finden.
EIGENE THERAPIE: Nach Abklingen der akuten Phase sollte zur Vorbeugung von Osteoporose für ausreichend Bewegung gesorgt werden.
PROGNOSE: Die Rehabilitation erfordert ein sinnvolles Maß an Bewegung und Vermeidung von Überlastung. Nach Verheilung der Fraktur sind die Patienten meist beschwerdefrei, die Belastbarkeit ist jedoch aufgrund der vorausgegangenen Fraktur herabgesetzt.
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6) Sympatikus -
DIAGNOSE: Sympathikus-
ÜBERSETZUNG DER DIAGNOSE: Sympathikus-
BILDBESCHREIBUNG
ENTSTEHUNGSMECHANISMUS
SYMPTOME DES PATIENTEN
UNTERSUCHUNGEN
BEHANDLUNG
EIGENE THERAPIE: Die Sympathikusreizung kann durch Aufrechterhaltung der Wirbelsäulenbeweglichkeit und Stärkung der Rückenmuskulatur gelindert werden.
PROGNOSE: Die Symptome klingen durch Korrigierung der Funktionsstörung der Brustwirbelsäule meist ab.